Orte der Gemeinde Kunreuth

Die Gemeide Kunreuth besteht aus den Orten

  • Kunreuth
  • Weingarts
  • Regensberg
  • Ermreus

 

Gemeinde Kunreuth

Einblick in die Entwicklung unserer Gemeinde

Die vier Ortschaften Kunreuth, Weingarts, Ermreus und Regensberg bilden seit der kommunalen Gebietsreform 1978 zusammen eine Gemeinde, deren Lage im Übergangsbereich der ländlich strukturierten, landschaftlich reizvollen Fränkischen Schweiz hin zum stadtnahen Umland des Ballungsraums Nürnberg/Fürth/Erlangen besondere Lebensqualität verspricht.

Das Gemeindegebiet fügt sich in das Tal des Trubbachs und seiner Zuflüsse ein, welches sich von Regensberg und Weingarts ausgehend weiter über Ermreus, Kunreuth und die Dörfer der Nachbargemeinde Pinzberg in Richtung Forchheim (Regnitztal) weitet. Landschaftlich befinden wir uns im sanfthügeligen Vorland der Fränkischen Alb, geprägt von einem Mosaik aus Feldern, Wiesen und Waldflächen und eingerahmt von Ehrenbürg und Hetzleser Berg (Leyenbürg), zwei schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelten Weißjura-Zeugenbergen. Die Dörfer der Gemeinde weisen in ihrer Entstehung in die Zeit des Hochmittelalters zurück. Kunreuth (heute ca. 600 Einwohner) entstand vermutlich als Rodungssiedlung des späten 11. oder frühen 12. Jahrhunderts. 1120 wurde der Zehnt der Siedlung „Chunenreuth“ von Bischof Otto I. von Bamberg dem neu gegründeten Aegidienspital zu Bamberg geschenkt, ein früher Beleg für die Existenz des Dorfes.

Etwa ab Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Kunreuth nach und nach zum ritterschaftlichen Herrschaftssitz der Herren von Egloffstein ausgebaut. Vermutlich begannen diese bereits in jener Zeit mit dem Bau der mächtigen Wasserburg in Kunreuth. Ausdrücklich erwähnt wird die Burg mit zwei Kemenaten allerdings erst im Jahre 1409.