Geschichte Regensberg

Die frühere Burg Regensberg entstand vermutlich im ausgehenden 12. Jahrhundert, sie wird erstmals 1251 als bambergisches Lehen genannt. Burg und Dorf wechselten im Laufe der Jahrhunderte etliche Male ihre Besitzer. Die Herren von Gründlach, die von Brauneck, die von Seckendorff und schließlich die Herren von Stiebar lösten einander ab, ehe die Burg 1525 im Bauernkrieg zerstört wurde.

Zumindest teilweise wieder aufgebaut, ging Regensberg 1571 von den von Stiebar auf die Herren von Wiesenthau über, welche es 1615 an das Hochstift Bamberg weiterverkauften. Dieses richtete ein eigenes Amt Regensberg ein, das Schloss wurde bischöflicher Amtssitz. 1706 wurde das erneut baufällige Schloss wieder verkauft und gelangte in den Besitz der Brüder Alt aus Weingarts und Oberehrenbach. 1732 erwarb es das Kloster Weißenohe und ließ es wieder instandsetzen.

Nach der Säkularisation ging Schloss Regensberg endgültig in Privatbesitz über, der letzte Inhaber ließ es schließlich 1867/68 abbrechen. Erhalten geblieben ist von der ehemaligen Höhenburg Regensberg die mittelalterliche Burgkapelle, die heutige katholische Filialkirche St. Margareta.